Altmühltal – Panoramaweg

Altmühltal – Panoramaweg

Abschnitt: Arnsberg – Töging
Teilnehmer: Werner „Iron leg“ Rumpf & Robert Göricke (Rob Ritzel)

Tourdaten: 101 Km / 1516 Hm

Nachdem es bis am Dienstag wie aus Eimern gegossen hatte, verlegten wir unsere Tour eben auf Mittwoch. Der Wetterbericht hat uns für diesen Tag nachlassende Regenfälle und sonnige Abschnitte prophezeit. Da tatsächlich der Regen nachließ und wir nach diesem verregneten Wochenende unser Bewegungsdefizit ausgleichen mussten, damit uns unsere Frauen wieder ertragen konnten, starteten wir um 10.00 Uhr unsere Tour zum Sentiero „P“ in Wettstetten.

Da uns unser Guide an diesem Tag im Stich gelassen hat, denn sonst müsste die Audi für einen Tag ihre Tore schließen, haben wir selbst die Initiative ergriffen. Ich weiß aber, dass ihm den ganzen Tag das Herz geblutet hat, weil er nicht dabei sein konnte.
Diesen Notstand werde ich beim nächsten Golf Turnier mit dem Vorstand ansprechen. (ha ha ha!!!)

Die Tour begann eigentlich wie eine ganz normale Trainingsrunde. Wir fuhren auf dem Radweg Richtung Norden. Am Högnerhäusl-Parkplatz bogen wir rechts in den Wald ein und eh ich mich versah, waren wir auch schon kurz vor Kipfenberg. An der Stelle, an der wir für gewöhnlich in den „18 er“ einbiegen, bogen wir links ab und nahmen den Anstieg zum Schloss Arnsberg. Dort trafen wir den Sentiero „P“, dem wir folgten. Er führte uns mit seinen netten rot-gelben Schildchen auf so manch fürchterlichen Anstieg.

Wir fuhren über Böhming zum Limesturm. Kurz hinter jenem bog der Weg scharf links in eine Abfahrt, die mit viel Laub bedeckt war, so dass selbst Vollbremsungen mit blockierenden Reifen immer noch nicht ausreichend verzögerten. (Siehe Bild).

Weiter ging’s über den Schellenberg nach Kinding. Da zufällig gerade Mittag war, überzeugte ich Werner davon, dass ich unbedingt etwas zu essen brauche, um diese unmenschlichen Strapazen durchzustehen.

Frisch gestärkt und voller Tatendrang machten wir uns wieder auf, den nächsten Berg zu bezwingen. Am Felsentor angekommen, mussten wir feststellen, dass aus dem einst so schwierigen Trail durchs Tor ein mit Stufen übersäter, unfahrbarer Wandersteig geworden ist. Nichts desto Trotz versuchte ich die Abfahrt. Aber mein Können reichte dazu nicht aus. Ich kam mir vor wie beim „Bull riding“ und brach ab.

Als nächstes nahmen wir uns den Hirschberg vor, der uns nach Beilngries führte. Dort wollte ich nach dem fetten Essen von vorhin noch einen Kaffee für die Verdauung. (keine Presshalbe oder so…..)

Nach dem Kaffee, der eigentlich ein Eiskaffee war, zeigte mir Werner einen Teil der „Zwüfebeißer – Tour“ die über den Arzberg verlief. Dort trafen wir auch wieder den Altmühltal Panoramaweg. Die paar Kalorien des Eiskaffees waren schon nach dem ersten Anstieg verbraucht. Oben angekommen konnte ich mich auf der Geraden etwas erholen, bis ich bei der Abfahrt durch den Steinbruch für all meine Strapazen entlohnt wurde. (siehe Bild) Einfach genial diese Strecke !!!!!

In Töging sagten wir dann dem Sentiero ade und schauten, dass wir schnellstmöglich wieder nach Hause kamen. Der Rückweg zog sich aber noch ein ganzes Stück. Erst der Anstieg nach Vogelthal, weiter nach Arnbuch, Bitz, runter nach Zandt, Schönbrunn, Dunsdorf und endlich wieder Wettstetten.

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