Ischgl Ironbike 2010

Ischgl Ironbike 2010
…oder auch, wenn der Spühlkasten und das SAP verreckt!

Teilnehmer: Christian Nikolaus; Uwe Nikolaus (Rennbegleitung)

Am 14.08.2010 war es wieder soweit – Ironbike in Ischgl!
Ich bin das Rennen bereits 3mal gefahren und dieses Jahr hats mich wieder in die Silvretta gelockt!
Pflichtbewusst vorzeitig angemeldet und die „standard“ Unterkunft in der Pension Almrausch gebucht.

Im Vorfeld konnte ich keinen rennbegeisterten RVW´ler zu dieser Radveranstaltung akquirieren.
Nur einer hat gut Willen gezeigt – Semi Profi Ivo, welcher schlussendlich durch diverse Schicksalsschläge an der Rennteilnahme gehindert wurde! (Ursache waren Eigenleistungen im Bereich: Malerei, Sanitär und KFZ)

Dann blieb nur noch eins – alleine fahren oder doch…
nein, das würde nicht klappen…
Ich kontaktierte meinen treuesten Rennbegleiter und wer hätte es gedacht – trotz Job, Dualstudium und Familie kam die ZUSAGE!

Mein Bruderherz Uwe, durch eine berufbedingte SAP-Panne am Tag der Abfahrt in Verzug gebracht, erreichten wir Ischgl um 21:40Uhr!
Nach einem kleinen Mitternachtssnack und 5 Stunden schlaf, schnappte ich mir die Startunterlagen um pünktlich am Start zu stehen – 8:30Uhr fiel der Startschuss.

Die ersten 700Hm gingen überraschend schnell vorbei – zur Greitspitz warens dann nur noch 1550Hm!
Nachdem der Nebel sich auf Höhe der Idalp verzogen hat, traf ich Uwe beim Abzweig zur großen Runde.
Uwe hat mich nach meinem Befinden gefragt und seine darauf folgende Frage:
„mittlere oder große Runde?“
war obligatorisch mit „Ja“ zur großen Runde zu beantworten!
Obwohl im Hinterkopf noch böse Erinnerung zum letzten Anstieg (Palinkopf) schlummerten.
Nach einem schönen und auch schlammigen Singletrail, kam es dann auch so, wie es in den Erinnerungen verankert war.
Steile Rampen und brennende Oberschenkel!
3 Powergels und ein Schluck Cola drückten mich die letzten 1100Hm hoch zum Palinkopf!

Bei der letzten Abfahrt ist der kleine „Sprunghügel“ zur Hohen Zirbe nicht zu vernachlässigen!
Nochmals gute 100Hm die an dem, zu dem Zeitpunkt, seidenen Nervenkostüm zerren!

Es war ein tolles Rennen, welches mir bei der letzen Abfahrt sogar die Tränen in die Augen trieb (selbstverständlich nur durch den Fahrtwind)

Wichtig: ALLES REGENFREI (bei Temperaturen um die 14C)

Ich wollte durch dieses lange Vorgeplänkel eigentlich nur über meinen momentanen Leistungsgrad hinwegtäuschen!
Um auf den Punkt zu kommen – 79km und 3800Hm in 6:37 Stunden!

Nächstes Jahr gerne wieder!

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