O´Kasn 2011

O´kasn 1 & 2.Okt.2011 Brechhornhaus.

Schorsch, Maddl, Jürgen, Chris, Ivo, Ulli, Hermann, Joe & Co. (Andi), Gü, Rob, Jojo, Hirs, Erwin und Rudi.

 

Ich könnet es mir jetzt einfach machen und sagen, dass es ein Traum war – und es währ alles gesagt.

Aber ganz so einfach möchte ich es mir dann doch nicht machen. Ich bin ja erst am Parkplatz in Brixen zu den Anderen gestoßen und hatte schon das erste Hightlight des Tages verpasst. Schorsch der Termin(ator) des RVW musste um ca. 20 nach X von Jürgen und Maddl erst wachgeküsst werden um an dieser Tour Teil zu haben. Gut, dass sein Kopf angewachsen ist, sonst würde er neben der Kaution liegen und hätte diese schöne Tour verpasst. Zurück nach Brixen: Alle Beteiligten trafen in einem ziemlich gleichen Zeitfenster bei strahlendem Sonnenschein ein und das übliche Prozedere nahm seinen Lauf. Erst mal Richtung Kirchberg, dann rauf auf die Fleckalm. Auf dem Weg wurden noch am Wegesrand eine Brotzeit aus Schweinshaxn, Ente und Hühnchen gereicht, die uns der Raffelwirt zur Verfügung gestellt hatte. Schorsch kniete nieder und verteilte das Essen unter den Armen. Es erinnerte mich irgendwie an ein Rudel Wölfe, die sich an einem Reh gütlich tun. Ich glaub an der Ehrenbachhöhe hielten wir inne und ruhten auf der Terrasse ein wenig aus, bevor es zum Mittagstisch auf den Pengelstein ging, der aber dann leider geschlossen hatte. Mit hungrigen Mägen stürzten wir uns einen der vielen Trails 800 Meter in die Tiefe – die einen mehr, die anderen weniger ;-))

Über die fruchtbaren Wiesen und Wege verpassten wir uns und unseren Rädern ein Kuhscheißepeeling. Das ist gut für Lack und Leder.

In Aschau bekamen wir dann endlich was zu Essen, damit wir mit vollen Mägen die 650 Höhenmetern hinauf zum Brechhornhaus in Angriff nehmen konnten. In einer guten Stunde war es geschafft.

An dieser Stelle muss ich leider auf die Bilder verweisen, weil man das gesehen haben muss. Diese klare Luft, dieser Sonnenuntergang und eine Fernsicht, wie ich sie noch nie gesehen habe. Normalerweise liegt immer ein Dunst in der Ferne, aber da konnte man bis ins Karwendelgebirge sehen, als läge es unmittelbar vor einem. Aber sobald die Sonne ihre Reise in die Unterwelt antrat wurde es bitterkalt und wir verzogen uns in die Gemächer, die eigens für den RVW reserviert waren. Die gut 1800hm der Tour haben aber bald ihre Opfer gefordert und so kam es, dass wir den Abend in kleiner Runde mit einem Quadratmeter Brotzeitbrettl besiegelten und um 12 Uhr die Tafel auflösten.

Nach dem Frühstück genossen wir noch die Morgensonne auf der Terrasse und starteten dann die Heimreise über mir noch unbekannte Pfade. Dank Ivo war auch immer noch ein Trail dabei, der Mensch und Material aufs Äußerste gefordert hat. Es gibt sicherlich noch die ein oder anderen Eindrücke, die aber besser in den Herzen der Beteiligten aufgehoben sind, weil sie nur darin zuhause sind.

 

Särs

da Schreiberling

 

Anhang:

und so hats der Sportwart gesehen..

Okasn2011 aus einer ganz eigenen Sicht 

 

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