O´Kasn 2018 – Pfeishütte

Teilnehmer: Erwin, Uli, Schorsch, Jürgen (der Pilger), Hermann, Ivo, Christian O., Chris
Strecke 1: 20km/1100Hm
Strecke 2: 26km/1400Hm

Dieses Jahr hab ich einen alten Klassiker rausgegesucht – die Pfeishütte.
Die alten RVW Hasen mahnten meine leichtsinnige und naive Hüttenwahl.
“bis du deppert – des tut sich keiner an”
“wollts ihr wirklich die Rampe hoch – lieber lassts die Radl unten stehen”
“der Wirt zahlt jedem an Schnaps der die letzten 300 Höhenmeter durchfährt”

… zumindest die letzte Warnung war mir ganz sympathisch.

Es kam wie es kommen musste, El Presidente scheuchte die O´kasn Bande zusammen.
Nach 47 Emails und 24 individuellen Wünschen zur Anreise, konnte Schorsch doch noch unsere Tradition aufrecht erhalten.
Jürgen, Schorsch, Christian O. und ich waren überpünktlich am EDEKA.
Somit keine Schnapsrunde auf der Hütte (zumindest keine Verspätungsrunde).
4 Männer und 2 Leberkassemmeln machten sich Richtung Scharnitz auf, der Rest hat sich am P2 in Scharnitz angekündigt.

Relativ pünktlich konnten wir in Scharnitz starten.
Hermann und Ivo machten sich auf die große Runde, welche über die Oberbrunnalm ging.
Der Rest hat sich auf die kleine Runde gemacht – Zwischenziel für alle –> Möslalm!
Hier konnten wir uns nach ein paar Höhenmeter mit einer Spechhhhkknödl-KASpressknödlsuppe stärken.
Hermann nutzte die Chance seinen Hobel für die letzten Höhemeter zu laden.
Ivo nutzte die Chance um seinen Kadaver mit zwei Zipfer-Halbe zu konditionieren.
Beide hatten den richtigen Riecher und konnten nach der Mittagspause den steilen Anstieg zur Pfeishütte meistern.
Uli und Christian O. liesen Ihren Drahtesel am Radlparkplatz unterhalb der Pfeishüte stehen und stapften über den Steig zur Pfeishütte hoch.
Schorsch und ich bewegten unser Zweirad leicht versetzt mit ausgestreckten Armen Richtung Pfeishütte.
Oben angekommen lachte uns Erwin entgegen.
Dieses entspannte Lachen begrüßt uns bereits die letzten Jahre/Jahrzehnte bei jeder Ankunft.
Nach ein/zwei Halbe und einer Zigarre konnten Schorsch und ich unsere Arme wieder beugen.
Die Zirbe hat halt einfach heilende Kräfte.

Nach dem Abendessen und Kontaktaufnahme zur lustigen Wandergruppe aus Landshut, konnte es zum gemütlichen Teil übergehen.
(wir wurden als Kegelverein identifiziert – sehr schmeichelhaft)

Am sonnigen Sonntag hat sichs Jürgen auf der Terrasse bequem gemacht.
Er hat am Vortag die Strecke zur Pfeishütte zu Fuß bewältigt und sich seinen Ruhetag redlich verdient.
Ivo, Erwin, Uli, Christian O. und Hermann traten die Heimreise an.
Schorsch und ich konnten es entspannt angehen, da wir genau wie Jürgen einen Tag auf der Pfeishütte verlängerten.
Wir sprinteten noch auf die kleine Stempeljochspitze und gesellten uns danach zu Jürgen auf die Sonnenterrasse.

Schorsch musste hinnehmen, dass er sein Notebook umsonst mitgeschleppt hatte und zog lieber eine weitere Zigarre aus der Notebooktasche.

Am Montag surften Schorsch und ich die 1000 Höhenmeter bei schlechtem Wetter Richtung Scharnitz.
Nach einem heftigen Kettenklemmer und ausgiebigen Workshop konnten wir uns am P2 in Scharnitz umziehen und die Heimreise antreten.

Jürgen haben wir seinem Schicksal überlassen… 😉

Grüße vom Sportwärter Chris
Bis zur nächsten O´kasn Tour